Majoran

18. Mai 2012

Majoran (Origanum majorana, Majorana hortensis) ist in der Hauptsache als Küchengewürz für deftige Suppen und bei der Herstellung von Wurst bekannt. Es gehört zu der Familie der Lippenblütler und hat auch heilende Eigenschaften.

In der Küche kennt man ihn meist in getrockneter Form und wird während des Kochvorganges einfach hinzugeben. Er kann verdauungsfördernd wirken, sodass fettige und schwer verdauliche Gerichte besser vertragen werden. Als Heiltee fördert er ebenfalls die Verdauung und wirkt bei Blähungen krampflösend und regt den Appetit an und kann auch Kleinkindern gereicht werden. Bei Atemwegserkrankungen wirkt Majoran ebenfalls krampf- und schleimlösend.

Äußerlich als Salbe oder Tinktur angewendet, hat es gute Heilwirkungen bei Hauterkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne, Hauterkrankungen, rheumatische Beschwerden und Krampfadern.

Majoran stammt aus dem Mittelmeerraum und ist meist als einjährige Pflanze in unseren Breitengraden kultiviert. Nur in sehr heißen Ländern ist Majoran mehrjährig. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurde Majoran von Mönchen in der Hauptsache als Heilkraut angewendet.

Ginkgo Biloba “Gedächtnispflanze”

13. April 2012

Der Ginkgo-Baum (lat. Ginkgo Biloba) ist ein ursprünglich in China beheimateter Baum, der mehrere Tausend Jahre alt werden kann und aufgrund der medizinischen Wirkstoffe, die in seinen Blättern enthalten sind, zu den Heilpflanzen gezählt wird. So finden Ginkgo-Extrakte Anwendung bei verschiedenen Störungen, die auf eine verminderte Durchblutung zurückgeführt werden. Schmerzen, die bei einer Verengung der Arterien in den Beinen (arterielle Verschlusskrankheit) entstehen, können mit Hilfe von Ginkgo-Präparaten gelindert werden.

Durch die Förderung der Durchblutung des Innenohrs kann ein Tinnitus (vermehrte Ohrgeräusche) geheilt oder zumindest vermindert werden. Ebenso wird Schwindel, der ja oftmals auf einer Störung der Gehirndurchblutung beruht, oftmals deutlich verbessert. Ginkgo Biloba wird häufig auch als Gedächtnispflanze bezeichnet, da unter der Einnahme von Ginkgomitteln eine deutliche Steigerung der Konzentrationsleistung und Erinnerungsfähigkeit beobachtet werden konnte, sogar bei verschiedenen Demenzformen. Selbst zur Vorbeugung von Hirnleistungsstörungen kann Ginkgo angewendet werden.

Schisandra Beeren

14. März 2012

Schisandra bedeutet übersetzt etwa: “Kraut der 5 Geschmacksrichtungen”. Man nennt diese Pflanze auch “Chinesisches Spaltkörbchen” oder “Chinesischer Limonenbaum”. Aus den Schisandra Beeren kann man Tee, Marmelade oder auch Likör zubereiten. Die Wirkung dieser Beeren soll vitalisierend und regenerierend sein.

In der Chinesischen Medizin werden die Beeren bei verschiedenen Symptomen wie z.B. Schlaflosigkeit, Erkältungsbeschwerden oder Harnwegserkrankungen zur Heilung eingesetzt. Auch die Beschwerden bei Diabetes melitus, Athma oder Depressionen sollen durch Einnahme der Schisandra Beeren gelindert werden.

Die Pflanze gehört zur Gattung der Sternanisgewächse. Sie wächst als Kletterpflanze, also ähnlich einer Liane und kann eine Lebensdauer von 20 Jahren überschreiten. Sie ist frosthart und pflegeleicht und wird vor allem in China, Japan und Korea kultiviert. In Europa ist die Schisandra Beere nur äußerst selten anzufinden.

Nach europäischem  wissenschaftlichem Stand sind diese Wirkungen nicht bestätigt, es handelt sich um traditionell überlieferte Angaben!

Basilikum – Basilienkraut

27. Februar 2012

Basilikum - auch als Basilienkraut bekannt – ist eine einjährige Gewürzpflanze mit dicken grünen Blättern, die sehr intensiv schmecken und aromatisch duften. Weltweit geschätzt für seine Eigenschaften und Inhaltsstoffe, wird das Basilikum frisch, getrocknet oder gemahlen verwendet.

Für Vegetarier oder Fleischliebhaber ist sein köstliches Aroma aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Entdeckt längst für die italienische Küche für verschiedene Pastagerichte, Brot, Basilikumöl, Pizzas, Minestone, Mozzarella, Desserts und vieles mehr, findet das Basilikum auch Platz in der deutschen Küche zum Beispiel zu Salaten, Fisch oder Fleisch.

Basilikum wird nicht nur für seine kulinarischen Eigenschaften hoch geschätzt. Als vielseitige Heilpflanze in der Naturmedizin wirkt ein Auszug aus den Blättern effektiv gegen Magenverstimmung, Blähungen oder Appetitlosigkeit. Alles aus der Natur, ohne Bedenken auf Nebenwirkungen.

Frisch oder getrocknet, genießen Sie ein Stück Natur für mehr Gesundheit und Harmonie in unserem Alltag.

Getrocknete Früchte

12. Februar 2012

Schon seit Jahrhunderten greifen Langzeitreisende auf Trockenobst als Frischobstersatz zurück. Im Gegensatz zu frischem Obst enthält getrocknetes Obst nur ca. 20% Restfeuchte. Getrocknetes Obst eignet sich als optimaler Snack für zwischendurch und hält nebenbei, dank der vielen Inhaltsstoffe frischer Früchte in konzentrierter Form, fit und gesund. Im Gegensatz zu Schokolade & Co. enthalten Trockenfrüchte vor allem gesunden Trauben- und Fruchtzucker sowie für den Körper notwendige Mineral- und Ballaststoffe.

Die Kalorienanzahl ist im Vergleich zu Schokolade jedoch um ca. 50% geringer. Maßvoll genossen eignen sich getrocknete Früchte wie Bananen, Cocos, Cranberrys, Aprikosen usw. als ideale Zwischenmahlzeit. Neben der Verwendung als Snack ist Trockenobst auch häufig in Müsli, Fitnessriegeln, Eis oder in Früchtebrot zu finden, des Weiteren eignen sich die Früchte bestens als Bratenfüllung (z.B. in Schweine- oder Gänsebraten). Egal ob pur oder kombiniert, Trockenobst ist der ideale und gesunde Snack für zwischendurch, kann aber auch vielseitig anders verwendet werden.

Sternanis – ein wunderbares Gewürz

31. Januar 2012

Sternanis wächst als immergrüner Baum vorwiegend in China und Vietnam. Die sternenförmige Frucht wird entweder als Naturprodukt oder zermahlen benutzt. Gemahlen wird die Frucht samt Hülle, da diese aromatischer ist als die Kerne. In der chinesischen Küche wird der Sternanis oftmals zur Verfeinerung und Aromatisierung von Speisen genutzt. Die häufigste Verwendungsform ist als Zutat des chinesischen 5-Gewürz-Pulvers.

Sternanis ist reich an ätherischen Ölen und durch die Tatsache, dass der Hauptbestandteil dieser Anethol ist, ähnelt es im Aroma dem Anis oder Fenchel. Der Geschmack ist lackrizartig, süß, ein wenig pfefferig und säuerlich. Medizinisch wird er bei Entzündungen der Atemwege oder Verdauungsstörung benutzt, eingesetzt als Gewürz oder Bestandteil von medizinischen Tees.

Sternanis

Sternanis

Aber nicht nur als Gewürz, Öl oder Tee wird Sternanis verwendet, sondern auch als Dekoration kommt es oft zum Einsatz. Sei es als Verzierung von Speisen und Desserts, als auch von Adventskränzen, Weihnachtsschmuck oder einer Schale Potpourri.

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Kakaoschalen

20. Januar 2012

Kakaoschalen fallen als Nebenprodukt bei der Schokoladenherstellung an, sind aber keinesfalls als Abfall zu betrachten: Neben Koffein enthalten sie auch Theobromin und Phenylethylamin und erfreuen sich deshalb als Stärkungs- und Heilmittel wachsender Beliebtheit. Unter anderem finden sich Kakaoschalen in diversen Teemischungen und sorgen so nicht nur für eine anregende Wirkung des Tees, sondern auch für einen wunderbaren Duft. Deshalb sind Kakaoschalen auch als Räucherwerk etwas ganz besonderes!

Und auch in vielen Gärten ist die Kakaoschale inzwischen angekommen: Sie hält Schnecken auf Distanz, unterdrückt das Wachstum von Unkraut, bietet vielen Zier- und Nutzpflanzen jedoch wertvolle Nährstoffe und reguliert aufgrund ihrer Struktur den Wasserhaushalt des Bodens. Für die Verwendung im Garten kann die Kakaoschale einfach unter den Rindenmulch gemischt werden, der dann wie gewohnt verwendet wird.

Sie sehen: Kakaoschalen sind ein vielseitiges und sehr empfehlenswertes Produkt, probieren Sie es mal aus!

Galanga, Galgant, Galangawurzel

11. Januar 2012

Galanga

Galanga, auch Galgant oder Galangawurzel genannt, ist schlicht und ergreifend Ingwer. Thai-Ingwer, um genau zu sein. In der thailändischen Küche ist dieses Gewürz unverzichtbar. Die Kräuterpflanze wird etwa 2 Meter hoch und bildet eine Knolle aus. Diese Knolle wird in der Küche zum würzen von Speisen verwendet.

Zunächst schält man sie, anschließend wird sie grob zerkleinert, damit man sie dann je nach Verwendungsart, ob Paste oder Gewürz, pürieren oder malen kann. Für Suppen zum Beispiel wird die Knolle in Scheiben geschnitten. Vom Geschmack her ist sie scharf und ein wenig bitter, was nur entfernt an Ingwer erinnert. Daher wird die Knolle auch nicht mitgegessen, sondern vor dem Verzehr aus der Suppe entfernt. Galanga soll sich verdauungsfördernd auswirken und wird zusammen mit Zitrone gegen Magenschmerzen getrunken.

Die Charakteristik von Süßholz

27. Dezember 2011
Süßholz

Radix Liquiritiae, der lateinische Name für Süßholz, ist eine vielfältige Heilpflanze, die schon in der alten Volksmedizin bei den Griechen und den alten Ägypter eingesetzt wurde. Bei Bronchitis, Migräne Rheuma, Gicht, Sodbrennen und vieles mehr, wirkt die Süßholzwurzel schmerzlindernd, blutreinigend, schleimlösend und vor allem entzündungshemmend.
Die Süßholzwurzel stammt aus dem Mittelmeerraum und dem Orient. Sie wird auch bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes mit Erfolg angewendet. Verwendet und gesammelt werden von der Süßholzpflanze nur die Wurzeln, die die Wirkstoffe Glycyrrhizin, Saponine, Flavonoide und Kumarine aber wenig ätherisches Öl enthalten. Saponine wirken sehr gut bei Entzündungen, sind schleimlösend und helfen hervorragend Erkältungssymptome zu lindern.

Die Süßholzwurzel ist ein wichtiger Bestandteil von der allgemein beliebten Lakritze. Aus dem Saft der Süßholzwurzel und einigen anderen Zutaten wird diese leckere schwarze Köstlichkeit hergestellt. Von der Süßholzwurzel kommt nicht nur der Eigengeschmack der Lakritze, sondern auch die dunkle Farbe.

Süßholz wird in vielen Bereichen der Naturheilkunde eingesetzt und hat auch einen beständigen Platz in der Ayurvedaheilkunde gefunden.

Küchenkräuter – schmackhaft und gesund

18. Dezember 2011

Für das Würzen der Speisen hat man eine große Auswahl an Gewürzen und Kräutern. Dabei gibt es Kräuter, die man in unserer Natur findet und andere, die aus fernen Ländern importiert werden müssen. Neben den typischen Gewürzen wie Pfeffer, Salz, Paprika etc. bringen gerade Kräuter den speziellen Geschmack.

Rosmarin und Thymian eignen sich hervorragend für Fisch und Geflügel. Bohnenkraut, Petersilie und Schnittlauch finden unter anderem in der Gemüseküche Verwendung. Bei der Vielzahl der Kräuter hilft ein gutes Kochbuch.
Mit Hilfe von Kräutermischungen lassen sich Gerichte wunderbar verfeinern. Mediterrane Kräutermischungen zum Beispiel schmecken herrlich nach Urlaub und machen Lust auf mehr. Allerdings sollte man beim Würzen mit Kräutern Fingerspitzengefühl walten lassen. Am besten gelingt ein Gericht, wenn man die Kräuter nur leicht schmeckt. Sie sollten den Geschmack der Speisen nicht dominieren, sondern das Gericht verfeinern und ihm eine raffinierte Note geben.

Küchenkräuter kann man sehr gut selbst ziehen, denn sie brauchen nicht viel Platz. Ob auf dem Balkon oder auf der Fensterbank, Hauptsache, sie bekommen Licht. Zur Saison frisch gegessen oder getrocknet, um sie zu späterer Zeit zu genießen, Kräuter schmecken lecker und sind gesund! Und wer keine Zeit und Lust zum Selber-Anbauen hat, der kann diese Kräuter bequem auch im Internet bestellen.