Majoran (Origanum majorana, Majorana hortensis) ist in der Hauptsache als Küchengewürz für deftige Suppen und bei der Herstellung von Wurst bekannt. Es gehört zu der Familie der Lippenblütler und hat auch heilende Eigenschaften.
In der Küche kennt man ihn meist in getrockneter Form und wird während des Kochvorganges einfach hinzugeben. Er kann verdauungsfördernd wirken, sodass fettige und schwer verdauliche Gerichte besser vertragen werden. Als Heiltee fördert er ebenfalls die Verdauung und wirkt bei Blähungen krampflösend und regt den Appetit an und kann auch Kleinkindern gereicht werden. Bei Atemwegserkrankungen wirkt Majoran ebenfalls krampf- und schleimlösend.
Äußerlich als Salbe oder Tinktur angewendet, hat es gute Heilwirkungen bei Hauterkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne, Hauterkrankungen, rheumatische Beschwerden und Krampfadern.
Majoran stammt aus dem Mittelmeerraum und ist meist als einjährige Pflanze in unseren Breitengraden kultiviert. Nur in sehr heißen Ländern ist Majoran mehrjährig. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wurde Majoran von Mönchen in der Hauptsache als Heilkraut angewendet.


